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Bericht aus der Sitzung des Gemeinderats vom 22.10.2018

1. Vorlage von Bauanträgen

Der Gemeinderat stimmt folgender Bauvoranfrage zu:
Bauvoranfrage zur Errichtung eines Lagerzelts, Hauptstraße 1, Flst.Nr. 3505

2. Erschließung „Beising-Areal“; Vergabe von Bauleistungen

Bürgermeister Lehmann erläutert die geplanten Baumaßnahmen. Die Leistungen für folgende Bereiche wurden gemeinsam beschränkt ausgeschrieben:

a)  Los 1 „Erschließung Beising-Areal“: Hier wird die defekte Abwasserleitung von der Schloßstraße in Richtung „Alter Sportplatz“ erneuert; zudem wird die durch ein Grundstück verlaufende Abwasserleitung, die nicht grundbuchrechtlich abgesichert ist, im Einvernehmen mit dem Grundstückseigentümer verlegt. Zudem erfolgt eine Neuverlegung der Wasserleitung von der Straße „Am Sportplatz“ in Richtung Beising-Areal; desweiteren werden Hausanschlüsse für die vier geplanten Mehrfamilienhäuser verlegt, für die seitens der Gemeinde ein Kostenersatz gegenüber den Bauherren vorgenommen wird. Der Bürgermeister erläutert den Verlauf der neuen Leitungen. Nach Verlegung der Leitungen wird im Bereich der Stichstraße „Alter Sportplatz“ eine provisorische Tragdeckschicht aufgebracht; der Straßenausbau erfolgt erst im Zuge der Bebauung des „Alten Sportplatzes“.

b)  Los 2 „Teilerneuerung Trinkwasserleitung Schloßstraße“: Bürgermeister Lehmann erläutert die geplante Maßnahme im Bereich Schloßstraße/Lindengärtle; die defekte Trinkwasserleitung wird neu verlegt im Fahrbahnbereich der K6127.

Die Vergabe der Bauarbeiten erfolgt an die Fa. Wolfgang Braun, Eigeltingen-Honstetten, zum Angebotspreis von 336.585,07 €.

3. Außensanierung „Altes Rathaus“ in Ehingen; Vergabe von Bauleistungen

Bürgermeister Lehmann bemerkt, dass die Ausführung der Bauarbeiten in 2018 geplant war; da im Zuge der ersten Ausschreibung für einige Gewerke keine Angebote eingegangen sind, wurden gemäß Beschluss des Gemeinderats die Arbeiten neu ausgeschrieben mit Ausführungszeitraum ab März 2019. Er berichtet erfreut, dass sich diese Maßnahme bezahlt gemacht hat, da nun für alle Gewerke Angebote eingegangen sind. Die Gesamtvergabesumme beträgt rund 200.000 €. Der Kostenvoranschlag wird damit eingehalten.

Zwei Gemeinderäte bemerken, dass sie der gesamten Maßnahme nicht zustimmen werden, da sie keine Notwendigkeit für die Sanierung des Gebäudes durch die Gemeinde sehen; zudem vermissen sie eine Nutzungsplanung für das Gebäude.

Der Bürgermeister berichtet über das Ergebnis der Ausschreibung:

a)  Erdarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigsten Bieter, Fa. Martin Veit, Mühlhausen-Ehingen, zum Angebotspreis von 13.459,50 €.

b)  Betonsäge- und Abbrucharbeiten
Für diese Arbeiten wurde kein Angebot abgegeben. Architekt Schätzle erläutert die nun geplante Neukonstruktion, weshalb die Arbeiten nicht mehr erforderlich sind: Der Dachvorsprung bleibt; er wird gedämmt und das Dach verlängert. Eine Vergabe der Arbeiten ist damit nicht erforderlich.

c)  Gerüstarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Wilfried Mayer, Singen, zum Angebotspreis von 7.138,81 €.

d)  Wärmeverbundsystem
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Kamenzin, Orsingen-Nenzingen, zum Angebotspreis von 64.950,40 €.

e)  Zimmer- und Dachdeckerarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Bernd Keller, Engen, zum Angebotspreis von 52.503,04 €.

f)   Glaser- und Jalousiearbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Stengele, Steißlingen, zum Angebotspreis von 34.322,87 €.

g)  Leichtmetallarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Schöttle, Singen, zum Angebotspreis von 6.318,90 €.

h)  Natursteinarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Stein Stocker, Engen, zum Angebotspreis von 7.848,05 €.

i)    Blechnerarbeiten
Die Vergabe erfolgt an den annehmbarsten und günstigster Bieter, Fa. Stefan Faaß, Mühlhausen-Ehingen, zum Angebotspreis von 11.087,21 €.

4. Vergabe von Zuschüssen für die Pflanzung von Obstbaumhochstämmen; Vergaberichtlinien

Bürgermeister Lehmann bemerkt, dass in diesem Jahr zahlreiche ältere Bäume geschädigt wurden und er daher einen Anreiz schaffen möchte, um wieder neue Obstbaumhochstämme zu pflanzen.

Der Gemeinderat beschließt, dass jährlich pro Antragsteller für maximal 7 Obstbaumhochstämme ein Zuschuss von jeweils 25,-- EUR gewährt wird. Die Vergaberichtlinien werden von der Verwaltung erstellt und im Amtsblatt veröffentlicht.

(Erstellt am 23. Oktober 2018)